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BG-Bergisch Land

Exkursion zum  Projekt A 43, Ausbau zwischen Recklinghausen und Bochum

Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen, liebe Freunde unserer Bezirksgruppe, 

wie bereits bei unserer Jahreshauptversammlung und in unserem Jahresprogramm (siehe auch hier auf der Internetseite) angekündigt, laden wir Sie recht herzlich zu der nächsten Veranstaltung   unserer Bezirksgruppe ein: 

Was:               Exkursion zum „Projekt A 43, Ausbau zwischen Recklinghausen und Bochum“   

Wo:           Baubüro A 43 - Recklinghausen der Regionalniederlassung Ruhr, Haus Bochum, Straßen.NRW, Lessingstr. 49, 45657 Recklinghausen

Wann:             Donnerstag, den 26. Juli 2018 um 13:45 Uhr    

Der Ablauf gestaltet sich wie folgt: ab 14 Uhr Vortrag zum „Projekt A 43“ im Baubüro (Dauer ca. 1 Stunde), ca. 15:00 Uhr Besichtigung der Baustelle, Ende ca. gegen 16:30 Uhr. Für die Baustellen-Besichtigung ist festes Schuhwerk erforderlich; Helme und Warnwesten werden gestellt. 

Nach Bedarf lassen wir den Nachmittag in netter Runde ausklingen!

Für die einen ist sie die "wahre Schlagader des Reviers" (noch mehr als die A 40), für die anderen ist sie schlichtweg eine ziemlich überlastete Autobahn zwischen dem Münsterland und dem Bergischen Land. Die Rede ist von der A 43 von Recklinghausen bis Bochum. Mit mehr als 90.000 Fahrzeugen täglich hat sie längst die Kapazitätsgrenzen einer vierstreifigen, Autobahn überschritten und soll deshalb wie viele andere Magistralen im Ruhrgebiet auf sechs Fahrstreifen erweitert werden. In den nächsten Jahren stehen 22 Kilometer inklusive der Kreuzungen mit A 2, A 40, A 42 und A 44 auf dem Programm. Von Norden nach Süden wird in vier Abschnitten gebaut, so der Plan der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr in Bochum.

Dies stellt eine anspruchsvolle und komplexe Aufgabe für die planenden und ausführenden Ingenieure dar, müssen die fertig gestellten Teilstücke doch sogleich die Umleitungsverkehre der später in Bau gehenden Strecken aufnehmen. Das heißt, die Bauabschnitte müssen haargenau ineinandergreifen, um den Verkehr während der Bauzeit immer weiter fließen lassen zu können.

Die Anmeldung war bis zum 13. Juli 2018 möglich!  

 

Anreise mit dem Auto

A 43 bis Ausfahrt Recklinghausen (Nr. 11), abbiegen in Akkoallee gem. vorgeschriebener Fahrtrichtung in Richtung Zentrum. Einen der zwei linken Fahrsteifen benutzen, um links auf B 225/Westring Richtung Dorsten einzubiegen. An 2. Ampel rechts abbiegen auf Westerholter Weg Richtung Zentrum. Nach ca. 150 m rechts einbiegen auf Lessingstraße, der Straße ca. 200 m folgen und dann die Beschilderung Baubüro beachten. Das an der Lessingstraße befindliche Parkhaus kann zum Abstellen von PKWs genutzt werden.

 

Anreise mit Bus und Bahn

Vom Hbf. Recklinghausen mit Niederflurbus 224 in Richtung Herten Mitte. Ausstieg: Haltestelle „Lessingstraße“. Fußweg von ca. 4 Minuten bis Baubüro.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

VSVI NRW

Bezirksgruppe Bergisch Land

 

Volker Issel  

 

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Überblick über die geplanten Aktivitäten 2018 der Bezirksgruppe Bergisch Land:

Nr.

Datum

Aktivität

1

16. März, 17 Uhr

Jahreshauptversammlung 17 Uhr und und gemeinsamem Essen danach in der Neuen Welt, Wuppertal-Nächstebreck, Neue Welt 1

2

24. April, 13:45 Uhr

Besichtungung Baustelle Bahnhofshinterfahrung Hagen

3

9. Mai

Jahrestagung und Mitgliederversammlung VSVI NRW in Paderborn

4

26. Mai, 12:30 Uhr

Besichtigung Schloß Burg mit Bergischer Kaffeetafel im "Rittersturz"

5

21. bis 24. Juni

Jahresfahrt nach Voorschoten/Leiden (Niederlande)

6

26. Juli, 13:45, Recklinghausen

Projekt A 43 (Regionalniederlassung Ruhr, Haus Bochum)

7

8. September

Sommerfest im "Garten" bei Nafes

8

9. November

Zeche Zollverein (in Verbindung mit Essener Lichterwochen)

9

November/Dezember

Jahresabschlussveranstaltung im Leo-Theater, Schwelm



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Wie überbrücke ich einen Fluss?

Thema Brückenbau für Grundschüler 

 von Bodo Westphal 

Es fehlen landauf, landab Ingenieurinnen und Ingenieure. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW setzt darauf, bei Kindern schon möglichst früh die Neugier und Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften zu wecken. So wurde unter anderem das Thema „Brücken bauen“ in den Lehrplan der 3. Klassen der Grundschulen aufgenommen. 

Die Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßenbau, RNL Rhein-Berg, Vjolca Sulja-Kamp (Abt. 4) und Bodo Westphal (Abt. Brückenbau Region 3), wurden als Experten für den Brückenbau in die Grundschulen ihrer Söhne in Remscheid und Hennef eingeladen. Kindgerecht haben die beiden die komplexe Thematik für eine Doppelstunde aufgearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler lernten spielerisch wichtige Baustoffe wie Mauerwerk, Stahlbeton und Spannbeton, unterschiedliche Brückentypen wie Schrägseil- und Hängeseilbrücken, sowie unterschiedliche Überbauten: Platten, Balken und Hohlkasten kennen. 

Viele Fragen über die sich Lehrer und Schüler bisher keine Gedanken gemacht haben, wurden gestellt und beantwortet. Wie sieht so ein Klassenbuch für Brücken aus (SIB Bauwerke). In welchen Fächern wird so eine Brücke geprüft: Dauerhaftigkeit, Standfestigkeit und Verkehrssicherheit. Wie wird eine Brücke verstärkt? (Externe Spannglieder). Durch welche Schutzsysteme sind die Schüler auf dem Weg zur Schule gegen Fahrzeuganprall geschützt (Schutzplanken, BSW..). Bauen wir auch Brücken für Tiere? Grünbrücken! 

Zur Veranschaulichung wurden verschiedene Unterrichtsmaterialien incl. Beamer eingesetzt. Den Abschluss der Unterrichtstunde bildeten die modernen Medien: der Film zur Leverkusener Rheinbrücke aus der „Sendung mit der Maus“ und das youtube-Video „Brückologie – kleine Brückenkunde von Strassen.NRW“. Dazu wurden ein Styropor-Brückenmodell sowie die Leonardo-Brücke (beides bereitgestellt von der RNL Rhein-Berg) zum Anfassen und Ausprobieren. 

Die Schülerinnen, Schüler und Lehrer beider Grundschulen waren begeistert vom praxisnahen Unterricht und haben die interessanten Seiten Brückenbaus und des Ingenieurberufs kennengelernt. 

Der Bereich Öffentlichkeitsarbeit (RNL Rhein Berg) unterstützte diese Aktion mit Strassen.NRW-Werbegeschenken für die Grundschüler. Die Leiterin der RNL Rhein Berg, Frau Bisoke, ließ sich das Konzept vorab erläutern und unterstütze die beiden Mitarbeiter in ihrem Vorhaben.